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ausschnitt aus ,,abgerechnet" von michael borlik

wie sehr er sich über diese grausamkeit aufgeregt hatte, mit der diese männer die tiere abgeschlachtet hatten.nur weil irgentwelche reichen tussis sich neue flauschige pelzmäntel wünschten.in diesem moment war ihm das leben so verdammt unfair erschienen. ,,in einer perfekten welt mit perfekten menschen gäbe es solche probleme nicht",hatte scarlet daraufhin traurig gesagt. ,,aber diese welt wurde nicht dazu geschaffen, perfekt oder fair zu sein." ,,aber warum nicht?",hatte er gefragt. ,,was wäre so schlimm daran, wenn es so wäre?" ,,weil wir dann überflüssig wären."hatte scarlet geseufzt.,,sieh mal,wir würden dann nicht leben,sondern nur funktionieren.wie eine riesige maschine,bei der ein zahnrad ins andere greift.keine chance, sich zu entwickelnoder zu verändern,alle individualität wäre ausgelöscht,denn alle wären gleich,weil niemand eine schwäche hätte.und das fändest du gut?"

aus dem selben buch

er warf sich aufs bett,vergrub sein gesicht im kissen und brüllte seinen ärger und frust heraus.was war bloß los mit dieser welt?absolut jeder schien etwas vor ihm zu verbergen.gab es überhaupt noch jemanden,dem er vertrauen konnte?sein zorn verrauchte nur langsam.anschließend fühlte er sich ausgelaugt und irgentwie auch traurig.es war jene art von melancholie,die einen manchmal überkommt,wenn man an einem verregneten herbsttag aus dem fenster blickt und zusieht,wie der wind die letzten welken blätter von den bäumen zerrt und die welt in grauer trostlosigkeit versinkt.samuel fühlte sich verraten.verraten von den menschen, denen er vertraute,sie ihm anscheinend aber nicht.

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